PRO AUTO fordert Rettung der Verbraucherzentrale in Wiesbaden -
Christian Hill:
“Schließung wäre ein unsozialer, bürgerfeindlicher Akt!”
Mit großem Bedauern hat die Partei PRO AUTO – Die Bürgerlichen! (PRO AUTO) die drohende Schließung der Verbraucherzentrale in Wiesbaden zur Kenntnis genommen. Durch die geplante Verringerung des jährlichen Zuschusses durch das Land Hessen um EUR 600.000, -- stünden die Standorte in Gießen, Darmstadt und Wiesbaden vor dem Aus.
Christian Hill, Wiesbadener Stadtverordneter und Parteivorsitzender von PRO AUTO, befürchtet in diesem Zusammenhang eine massive Verringerung von Beratungs- und Hilfsangeboten für die Bürger der Landeshauptstadt. “Letztendlich wäre die Schließung ein unsozialer, geradezu bürgerfeindlicher Akt!”
Die Verbraucherzentralen seien nach Ansicht von PRO AUTO eine wichtige Institution, um wirtschaftlich schwächere und normale Bürger in vielen Lebenslagen zu unterstützen und zu beraten. Ein niedrigschwelliges Angebot für Jedermann, das immerhin jährlich in Hessen von etwa 100.000 Menschen genutzt wird.
Christian Hill sieht in dieser Sache insbesondere den zuständigen Verbraucherschutzminister Ingmar Jung und den Finanzminister Alexander Lorz, die ja schließlich beide Wiesbadener Politiker seien, in der Pflicht. Sie sollten nach Lösungen suchen, die Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale in Wiesbaden zu erhalten. “Das sind sie ihren Wählern schuldig! Ebenso wie die anderen Wiesbadener Landtagsabgeordneten.” Auch müsse die Landeshauptstadt Wiesbaden mit eingezogen werden.
In Zeiten weiterhin horrender Energiepreise, unseriöser Anlageberater und dreister Abzocker, seien die Angebote der Verbraucherzentrale zum Schutz der Bürger wichtiger denn je. Und die analoge Beratung von Angesicht zu Angesicht vor Ort oft unabdingbar. Hill abschließend: “Es wäre ein Armutszeugnis, wenn es in einer Landeshauptstadt mit 300.000 Einwohnern keine Verbraucherzentrale mehr gäbe.”
